GUNKI ITOKA 210

Wenn man sich einen Kunstköder das erste Mal ansieht, wird höchstwahrscheinlich die erste Frage lauten: “Wie schwimmt er denn?“, gefolgt von „Wie benutze ich den Köder?“ Es waren genau diese Fragen, die ich mir jedenfalls stellte, als ich den Itoka 210 entdeckte und damit den Hechten der großen Seen in Connemara nachstellen wollte.

Richtig Klasse am Itoka 210 ist die Größe und die Forellenähnliche Form. An den irischen Seen, wo ich fische, haben die Hechte eine Vorliebe für Forellen entwickelt. Für große Forellen wohlgemerkt. Genau die richtige Stelle, um langsam mit richtig großen Ködern zu fischen! Der Itoka 210 ist ein langsam sinkender Swimbait, der – das muss ich zugeben – großartig für den Uferbereich und verkrautete Zonen geeignet ist, allerdings nicht gerade ideal  für Bereiche von 4 bis 12 Meter Tiefe ist.

Der Trick ist, einfach ein 12 Gramm schweres Bleischrot am zentralen Haken befestigen. Der Köder behält seine Vorzüge, wie die rollende, sexy schwimmende Aktion, aber bekommt weitere hinzu: schnelleres Absinken, neue Möglichkeiten der Führung und stark verbesserte Möglichkeiten des „Slow Rollings“. Viele Kunden und ich selber auch, konnten auf diese Art kapitale Hechte in dieser Saison fangen. Was natürlich auch ein Riesenvorteil ist: man kann den Köder einzig durch das Entfernen des zusätzlichen Gewichts wieder in seine Ursprungsform verwandeln.

Ich nutze den Itoka sehr gerne, wenn die Angelei schwierig ist und die Hechte nicht wirklich gut auf laute Jerkbaits reagieren. Die Größe, die Lautlosigkeit und das sehr natürlich aussehende Maul machen oft den Unterschied, diese Fische doch ans Band zu bekommen. Alles was man machen muss, ist den Köder auszuwerfen und auf die gewünschte Tiefe absinken zu lassen, bevor man mit dem Einholen beginnnt. Langsam auf den ersten 2-3 Metern, dann eine Pause von 5 bis 10 Sekunden, langsames Einholen über 2 bis 3 Meter und Pause… so lange, bis der Köder im Boot ist. Aber aufgepasst! Die Hechte können den Köder nehmen, wenn dieser gerade aus dem Wasser kommt!

Eine andere Möglichkeit den beschwerten Itoka zu fischen, ist als Dead Bait. Werfen und fast bis zum Boden sinken lassen und dann in einer „rauf und runter“ Führung einholen. Bei beiden Methoden, wird der Köder meistens in der Sinkphase der Pausen oder bei der Wiederaufnahme des Einholens genommen.

Sogar mit 12 Gramm Zusatzgewicht, ist die 30-80g Gunki Saburau Yama, die perfekte Rute, um den Itoka 210 zu werfen.

Der Itoka ist ein “Must have” Köder für mich geworden. Ein Köder, den ich beim Guiding sehr empfehle. Einfach zu fischen, ideal für Bedingungen mit viel Wind und mit ein wenig “Nachhilfe” ein Köder, den man überall und immer einsetzen kann.

 

Tchouk


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