DIE BC 2000HG BAITCASTROLLE

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und entsprechend ging es mir bei der Gunki BC 2000 HG. Neben der Freude aber gleichzeitig die Überraschung, denn ich war erstaunt, wie leicht man mit ihr von Finesse auf Power Fishing switchen kann. Ich hatte Hardbaits, wie den Gamera 65SP mit 5,3 Gramm bis hin zum Grubby Shad mit Bleikopf (zusammen 40 Gramm), mit im Gepäck und habe alles quer durchgefischt. Ich war sehr erstaunt, wie gut man diese unterschiedlichen Köder und Gewichte mit der BC 2000HG unter unterschiedlichsten Bedingungen (Wind, Regen, etc.) werfen konnte. Vor allem die Wurfweiten haben mich sehr positiv überrascht.

Viele Einsteiger in der Angelei mit Baitcastrollen tun sich mit dem Einstellen der Bremsen schwer. Diesem Thema möchte ich mich zuerst widmen. Die Magnetbremse lässt sich von außen über den Drehknopf von 0-10 verstellen. 0 ist minimum, 10 ist maximum.

Diese Bremse hilft dabei, die Spule zum Ende des Wurfes hin zu bremsen, wenn diese an Geschwindigkeit verliert, oder beim Werfen gegen den Wind.

Um an die Fliehkraftbremse zu gelangen, muss man den silbernen Knopf (steht Gunki drauf) drücken und gleichzeitig den Deckel mit dem Finger zum Rollenfuß drücken. Keine Angst, dass geht am Anfang etwas schwerer!

Nun kann man den Deckel abnehmen und sieht die Magnete im Deckel. Um die Pins der Fliehkraftbremse zu aktivieren, muss man nur im Inneren der Spule die Verstellung  von 0-4 - je nachdem wie viele Pins man aktivieren möchte – drehen. Auch das gestaltet sich etwas schwieriger, aber es soll sich ja auch nicht von alleine verstellen!

Für meinen Wurfstil und Technik habe ich einen Pin aktiviert und kann somit Finesse als auch Schwereres abdecken, ohne großartig etwas verstellen zu müssen. Jeder muss hier für sich die beste Einstellung finden. Den Spulenfreilauf stellt man ganz einfach an dem kleinen Drehknopf unter der Sternbremse ein, wie man ihn benötigt. Diesen nutze ich, wenn ich bei leichteren Ködern etwas nachstellen muss. Den schwarz/silbernen Drehknopf einfach je nach Bedarf etwas auf oder zu drehen. Im Uhrzeigersinn gedreht wird die Reibung auf der Spule erhöht, und gegen den Uhrzeiger logischerweise verringert. Fange mit maximaler Bremse an und verringere schrittweise, um die Einstellung zu finden, die zu einem passt.

Der sternförmige Bremsknopf unter der Kurbel ist für die Einstellung der Rollenbremse gedacht.

Hier einige Köder, mit der ich die BC 2000 HG  ausgiebig gefischt habe, um zu sehen, mit welchen Ködern und Gewichten sie zurecht kommt. Getestet hab ich sie mit diesen Ruten: Iron T C 198-ML (3,5-15g), Shigeki C 200MH (12-28g) und Shigeki C 210H (10-35g).

Zum Schutz der Rolle ist auch noch eine Gunki Rollentasche aus Neopren erhältlich. Diese Tasche schützt die Rolle vor Kratzern beim Transport. Diese kann ich nur empfehlen, wenn Euch Euer Material lieb ist.

 

Bis zum nächsten mal

Euer Stephan