BARSCHE LIEBEN DEN VISTA WORM

Ich hatte nach der Arbeit einige Stunden frei, also holte mich mein Freund Manuel ab und wir fuhren an einen nahegelegenen See. Das Wetter war geradezu perfekt für eine Frühlingsangelei auf Barsch. Es war leicht bewölkt und der Wind blies mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 4 Metern pro Sekunde. Der Luftdruck war nicht perfekt, denn dieser war im Vergleich zum Vortag etwas gestiegen, aber es hätte schlimmer kommen können. Der Luftdruck ist für mich einer der wichtigsten Faktoren beim Barschangeln, denn die Fische können sehr schnell mit der Nahrungsaufnahme aufhören, so bald sich der Luftdruck verringert.

Ein Paar Tage davor erlebten wir eine eher ruhige Angelei, aber wir waren in der Lage einige schöne Barsche zu fangen. Der Köder dieser Session war der Gunki Vista Worm, also fingen wir auch jetzt wieder damit an. Und rate mal... er machte es wieder!

Auf dem Weg zu unserem erstem Spot, montierte ich einen Watermelon Red in der Größe 5.8”. Um die Fische überhaupt zum Anbisse zu verführen, mussten wir den Köder echt langsam Twitchen und schleppend über Grund führen. Einige Würfe später nahm ein Fisch meinen Köder und so wie dieser sich im Kampf verhielt, wusste ich, dass es ein großer Fisch war! Natürlich ist es immer so, dass wenn du wirklich einen Kescher brauchst, du dir realisierst, dass dieser im Auto liegt... Zum Glück hatte ich Manuel nicht vergessen! So bald der Fisch sich an der Oberfläche zeigte, hievte er den Fisch aus dem Wasser. Es war klar, dass dieser Fisch die Kilomarke überschreiten würde. 1.480 Gramm und schöne 46 Zentimeter... nach einigen schnellen Bildern, setzten wir den Fisch schonend zurück.

Am nächsten Spot war Manuel an der Reihe und er fing einen richtig schönen 1,28kg schweren Barsch, bei einer Länge von 44cm. Die Montage des Gunki Vista Worms war dabei absolut identisch.

Auf zur nächsten Stelle, von der wir wussten, dass sich hier einige schöne Fische aufhalten würden. Ein schmaler Durchgang mit einer Tiefe zwischen 4 und 9 Metern. Wir hielten das Boot gerade vor der Zone, im 8-9 Meter Bereich an, und fingen an zu angeln. Die gleiche Technik, der gleiche Köder, die gleiche Montage, warum wechseln?! Nach einigen Würfen fühlte ich wie ein Fisch den Köder inhalierte, aber als ich den Haken setzte, dachte ich erst, ich hätte einen Hänger. Eine Sekunde später fing der Fisch aber an sich zu bewegen und es fühlte sich an, als hätte ich einen Hecht gehakt: ein Schwergewicht ohne heftiges Kopfschütteln. Als sich der Fisch aber dem Boot näherte, drehte er durch! Es war zweifellos ein Barsch, ein sehr großer Barsch! Manuel, mein Kumpel / Kescher, war bereit und als der Fisch an die Oberfläche kam, griff er ihn und brachte den Barsch ins Boot. Wir schauten uns an, meine Knien fingen an zu zittern und Manuel sagte: “Ich glaube, du hast eine neue persönliche Bestmarke, mein Freund!” Das war der Moment, wo ich es auch realisierte und explodierte vor Freude! Eine neue persönliche Bestmarke, aber wie groß war der Fisch? Nach vorsichtigem Wiegen und Messen dieser Schönheit, nahmen wir einige Bilder und setzten meinen neuen Rekordbarsch von 46cm und 1.630 Gramm schonend zurück! Was für ein Tag, was für ein Fisch und was für ein Köder... der Gunki Vista Worm wurde gerade zu meinem neuen Lieblingsköder für Barsch!

Bis bald!

Martin Wasberg