GUNKI G’BUMP - DER KÖDER MIT DEM HAUCH SCHWARZER MAGIE

Als der G’Bump das GUNKI Sortiment eroberte, wurde ich direkt zum Fan der ersten Stunde. Ich kann mich noch an das erste Mal erinnern, als ich einen schlichten, weißen Prototypen ohne Namen fischte. Die ersten Versuche machte ich beim Vertikalangeln und konnte direkt nach wenigen Minuten einen kleinen, aggressiven Zander damit landen. Heute, einige Jahre später, hat sich dieser Softbait einen festen Platz in meiner Köderbox verdient und bewies sich auf vielen meiner Touren als echter „Game Changer“.

An diesem Tag fischten wir mit meinem kleinen, aufblasbaren Boot auf einem großen holländischen See. Bis heute gibt mir genau dies einen gewissen extra Kick, wenn wir auf diese Weise zusammen angeln gehen. Bereits der Gedanke daran, mit einem kleinen Schlauchboot auf einem so großem Gewässer unterwegs zu sein, bringt mir stets in freudiger Vorahnung ein breites Grinsen ins Gesicht. Eine Gewissheit bei so einer Gewässergröße ist, dass man wirklich die Fische suchen muss. Es stellt sich nicht vorrangig die Frage nach „Hot Spots“ als solche, sondern vielmehr die Frage nach „Hot Zones“. So eine heiße Zone kann problemlos ein paar hundert Meter lang sein und eben für diese setze ich auf den G’Bump, da er durch seine kraftvollen Vibrationen punktet. Jene Vibrationen scheinen für die Räuber etwas unwiderstehlich Magisches zu haben. Auf mich wirkt es tatsächlich so, als ob unser Produktchef, Jérôme Riffaud, ein wenig Schwarze Magie in den Köder hinzufügte, als er jenen damals entwarf.

Der GUNKI G'Bump, einer meiner liebsten Köder.

Zu Beginn dieser Session an diesem Tag, war meine Aufmerksamkeit nicht wirklich beim Angeln, sondern vielmehr bei der natürlichen Schönheit, die mich umgab. Der aufkommende Herbst verwandelte die „Hot Zone“ in der wir fischten, in einen gänzlich anderen Ort. Für einen Moment fühlte ich mich, als ob wir in einem Ölgemälde der alten Meister herum geschwommen wären. Plötzlich gab es an meiner Rute ein paar kurze und kräftige Bisse, die mich direkt zurück in die Realität warfen, um zu sehen, wie ein paar hungrige Fische meinen G’Bump verfolgten. Dies ist im Übrigen ein typisches Zeichen für mich, den Köder zu wechseln. Ich ändere dann so oft die Größe, Farbe, Vibration sowie das Gewicht des Jigkopfes, bis ich die perfekte Kombination gefunden habe, um den Fisch am Ende landen zu können. Mit dieser Strategie im Hinterkopf, entschied ich mich von einem 10gr. auf einen 18gr. G’Round Jigkopf umzusteigen, den ich an einem 8cm G’Bump im neuen Dekor „Brown Sugar Green Red Flake, montierte. Durch diese Combo war es mir möglich, schneller zu fischen und durch harte Jerks den Köder zügig von links nach rechts laufen zu lassen. Es dauerte gerade einmal 2 Auswürfe bis ein kleiner Hecht mein Rig packte und versuchte meinen Köder zu zerstören. Zufrieden lächelte ich, während ich meine in Hechtaroma getränkten Hände abwischte. Ich wusste - das richtige Setup war gefunden.

Mit der G'Slide-G'Bump-Combo zum ersten Hecht des Tages

Nachdem ich den wunderschön gefärbten Hecht wieder in die Freiheit entließ, habe ich mein kleines, rotes Schlauchboot neu positioniert. Zum Glück hatte der kleine Jäger nicht die restliche Unterwasserwelt alarmiert, wodurch es wieder nur zwei weitere Würfe bis zum nächsten Einschlag dauerte. Nach einem kurzen, aber sehr intensiven Duell, konnte mein Angelbuddy den Fisch erfolgreich keschern. Jedoch sah ich dieses Mal kein langes, grünes, gelb-geflecktes Krokodil, dass im Netz herumwirbelte, sondern etwas, dass viel mehr wie eine überdimensionierte Pizza aussah. Nach ein paar schnellen Fotos war es direkt wieder an der Zeit den 47cm großen Barsch nachhause schwimmen zu lassen. Wieder einmal machte sich das Umsteigen auf ein schwereres Setup wirklich bezahlt.

Barsch im XXL Pizzaformat. 47cm für den G'Bump

Einige kleinere Fische später, war es erneut an der Zeit den Platz zu wechseln. Der 9,9 PS starke Suzuki Motor brachte uns recht schnell von A nach B. Da der neue Spot eine gänzlich andere Beschaffenheit aufwies, mussten wir unsere Strategie ändern. Dies war keine heiße Zone, sondern definitiv ein Hot Spot mit sichtbarer Struktur über und unter Wasser. Ich entschied mich daher zum ersten Rig zurückzukehren und montierte erneut den 10gr. Jigkopf, blieb jedoch beim 8cm G’Bump. Dadurch war es mir möglich, wirklich präzise um und in den Strukturen zu fischen. Nach einigen kleinen Barschen kam ohne Vorwarnung ein Einstieg, der mir fast die Rute aus den Händen gerissen hätte. In den ersten Minuten eines nervenzerreissenden Kampfes war ich mir sicher, dass dies ein enormer Zander am anderen Ende der Schnur sein musste. Ich sollte eines Besseren belehrt werden. Nach einigen weiteren, sagenhaften Fluchten brach ein großartiger, 103cm Hecht durch die Wasseroberfläche. Was könnte man sich mehr an einem Angeltag wünschen?

Die perfekten Wege einen Angeltag zu beenden. Danke an meinen magischen Köder - den G'Bump

Wieder einmal stellte der G’Bump seine magischen Fähigkeiten unter Beweis und fing mir ein paar wirklich schöne Fische. Also, wenn Ihr das nächste Mal zum Angeln geht, stellt sicher, dass Ihr nie das Haus ohne ein paar G’Bumps und einer großen Auswahl an Jigköpfen in euren Boxen, verlasst.

Hier noch ein kurzes Video von diesem unvergesslichen Tag!

 

Tight lines,

Simon Torenbeek

 

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